>> Bewegungs-und Wahrnehmungstraining für Hirnverletzte
>> Neuropsychologisches Training für Hirnverletzte
>> Einsatz des Computers bei Erwachsenen


Was ist das Bobath- & Johnstone Konzept?

Das Bobath-Konzept ist heute unbestritten das erfolgreichste und anerkannteste Pflege- und Therapiekonzept zur Rehabilitation von Patientinnen und Patienten nach Schlaganfällen und anderen Erkrankungen des Zentralnervensystems. Es wurde seit den 40er Jahren von der Krankengymnastin Berta Bobath und ihrem Mann, dem Neurologen Dr. Karl Bobath, entwickelt.

Bei wem wird das Bobath-Konzept angewandt?
Das Bobath-Konzept ist ein Pflege- und Therapiekonzept für Patienten mit Lähmungen durch Krankheiten des zentralen Nervensystems. Es eignet sich besonders zur Rehabilitation von Patientinnen und Patienten mit Hirnschäden, wie Schlaganfall (Apoplexie), Hirnblutung, Schädel-/Hirn-Trauma, Hirntumoren und anderen Krankheiten des Zentralnervensystems. Alle diese Erkrankungen gehen mit zentralen Lähmungen (Paresen, Plegien), Störungen des Muskeltonus (z. B. Spastik) und Störungen der Körperwahrnehmung einher. Die umfangreichste Zielgruppe sind Patientinnen und Patienten nach einem Schlaganfall.

Was bringt das Bobath-Konzept für Patientinnen und Patienten?
Mit dem Bobath-Konzept wird, im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, keine notdürftige Kompensation der Lähmungen, sondern das Wiedererlernen verlorener Bewegungsfähigkeiten erreicht. Intensive Mitarbeit der Patientin/des Patienten vorausgesetzt, wird der gelähmte Patient wieder selbstständiger in den Aktivitäten des täglichen Lebens. Dauernde Pflegebedürftigkeit, Abhängigkeit von fremder Hilfe und Unterbringung im Pflegeheim können so in vielen Fällen vermieden werden.

Was bringt das Johnstone-Konzept für die Patienten?
Auf den Grundlagen der Bobath-Therapie entwickelte Margaret Johnstone eine Druckmanschette. Diese Manschette, auch «Splint» genannt, wirkt zusätzlich auf die Normalisierung des Muskeltonus (Grundspannung des Muskels wie z. B. Spastik) und das Erkennen des Lagesinnes der Gelenke und Muskeln. Dies erleichtert dann das Wiedererlernen verlorener Bewegungsfähigkeiten. Die besten Resultate werden mit einem eingeübten Heimprogramm, basiert auf den Erkenntnissen von «B. Bobath» und «M. Johnstone», mit Anwendung des Splints erreicht.


zurück