Übungsbeispiel:
Beispiel für Bleistift und Papier zur Förderung der visuellen und körperlichen Wahrnehmung.
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Diagnostik und Therapie nach Marianne Frostig (1906 -1985)

Das Marianne-Frostig-Konzept entspricht einem ganzheitlichen Ansatz zur Förderung der kindlichen Entwicklung und zur Behandlung von Lernstörungen.
Bei der Anwendung dieses Konzeptes werden die Bereiche Senso-Motorik (Regelkreis von Bewegung), Sprache, Wahrnehmung, höhere kognitive (Denk-)Funktionen, emotionale Entwicklung und das soziale Umfeld stets im Zusammenhang mit ihrer Bedeutung für die Gesamtentwicklung des Kindes beachtet und untersucht. Unter ganzheitlichen Bedingungen werden diese Bereiche gefördert oder bei bereits vorliegenden Störungen behandelt.

Die Tests und ihre Förderprogramme unterteilen sich in die Bereiche:
  • der visuellen Wahrnehmung: Visuomotorik, Figur-Grundwahrnehmung, Form-konstanz, Raumlage und Räumliche Beziehung
  • der motorischen Entwicklung: Bewegen, Wachsen, Lernen, perzeptive (Körperempfinden) Störungen der Sensomotorik
  • der auditiven (Hören) Wahrnehmung: unter anderem Innehalten, Richtungs-wahrnehmung, Figur-Hintergrundwahrnehmung, Selbstkontrolle, Merkfähigkeit etc.

In diesen Therapieprogrammen und in ihrem Buch «Lernprobleme in der Schule» zeigt Marianne Frostig Mittel und Wege auf, das Kind, «da abzuholen, wo es steht», und ihm zu helfen, die spontane Kreativität kindlichen Bewegungsverhaltens zurückzugewinnen. Als Ziel formuliert sie, Freude am Leben zu wecken, und postuliert, dass Lernen nur erfolgreich sein kann, wenn das Kind Freude daran hat.



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